Paul Wunderlich

1927 Geboren in Eberswalde, Deutschland.
1946 Abitur, anschliessend Kunstschule im Eutiner Schloss.
1947 Student an der Landeskunstschule Hamburg, Klasse „Freie Graphik“ bei Willi Tietze.
1951-1960 Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg.
1961-1963 Aufenthalt in Paris. Er arbeitet in der Werkstatt des Druckers Desjobert.
1963 Rückkehr nach Hamburg; Professur für freie Graphik und Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg.
Seit 1970 Aufenthalte in New York, Paris, Belgien und der Schweiz; Ausstellungen in Paris, Tokio, Osaka, Mailand, Rom und Oslo.
1988 Arbeit an grossformatigen Lithographien bei Ernst Hanke in der Schweiz.
1992 Wanderausstellung „Plädoyer für die Vernunft“ in Museen in Belgien, Skandinavien, Osteuropa.
1995 Retrospektive Ausstellungen in Museen in Tokio, Osaka, Hokkaido.
Seit 1996 Ausstellungen in London, Barcelona und weiteren europäischen Städten.
2007 Eröffnung des Paul Wunderlich-Hauses in seiner Heimatstadt Eberswalde.

Paul Wunderlich stirbt im Juni 2010.

Dass man den Künstler Paul Wunderlich zu den grössten Surrealisten dieser Welt zählen darf, wird bei genauer Betrachtung seines Werkes augenscheinlich. Persönliche Themen, wie vor allem die Erotik – welche durch subtile Art und Weise in den Skulpturen inkorporiert wird -, aber auch politische, Aufsehen erregende Motive machen sein Werk einmalig. Der Einfluss der Sagenwelt der griechischen Mythologie unterstützt die unverkennbare Physiognomie seiner Protagonisten.
Der Forderung des Marktes, Kunst solle dem breiten Publikum zugänglich gemacht werden – also der Forderung nach einer Kunst für das Volk – kommt Paul Wunderlich in der Tat nach. Die Produktion von Skulpturen-Multiples und Lithographien macht es möglich, dass sein international angesehenes, hochrangiges Œuvre in die ganze Welt hinausgetragen wird.